Zusammen für André !

Aktuelle Entwicklungen im Falle André vom 22.11.2011

 

André wurde heute durch die Kriminalpolizei Köln vernommen. Die Polizei wollte von ihm wissen, wie der Ablauf auf dem Bahnsteig 8/9 in Köln am vergangenen Samstag war. Bei seiner Vernehmung war sein RSH-Anwalt als Zeugenbeistand anwesend.  Die gestern Abend von der Staatsanwaltschaft in Köln verbreitete Erklärung, dass es auch möglich sei, dass es sich um einen Unfall handele und jemand auf die Gleise "gelaufen" sei, wird unterdessen immer dubioser. So erfuhr Andrés Anwalt, dass es sich bei den Zeugen um ein Paar gehandelt habe, das sich nach der Berichterstattung vom Sonntag bei der Polizei gemeldet hätte. Ohne die Aussage im Detail zu kennen, erscheint dies nach Auffassung des RSH-Anwalts doch eine äußerst fragwürdige Aussage. Die Polizei wird jetzt weitere Zeugenvernehmungen durchführen. Die Auswertung der Videoüberwachung hat bisher nach Angaben der Polizei keine Aufklärung gebracht.

Der RSH-Vorstand besuchte André heute in der Kölner Uniklinik. Er sicherte ihm und seiner Familie weiterhin die volle Unterstützung der RSH zu. André war deutlich anzumerken, dass ihn die große Solidaritätsbekundung von Glubb-Fans ungeheuer freut.

Unterdessen wies die Deutsche Presseagentur (dpa) die Vorwürfe des RSH-Anwalts zurück. Die kritisierte dpa-Meldung vom Sonntagabend sei nicht fehlerhaft, da dort lediglich eine Polizeimeldung wiedergegeben worden sei. Die dpa beruft sich auf Angaben der Polizei Köln. Dafür, dass diese offenbar im Widerspruch zu den Erkenntnissen der Nürnberger Polizei stehen, könne die dpa nichts. Die RSH wird die Sache keinesfalls auf sich beruhen lassen und hier zunächst weitere Ermittlungen anstellen.