Nachgefragt

Anfrage beim ZDF zur Kommentierung von Fußballspielen am 02.07.2008

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Rot-Schwarze Hilfe ist eine übergreifende Solidaritätsgemeinschaft zur Unterstützung von Fans des 1. FC Nürnberg, die aufgrund von Ereignissen bei Glubb-Spielen Probleme mit der Justiz oder Polizei bekommen haben.

 

Wir nehmen Bezug auf ihre Live-Berichterstattung des Spiels Deutschland gegen Kroatien im Rahmen der Europameisterschaft 2008. Kroatische Fans hatten im Laufe des Spiels mehrmals Feuerwerkskörper gezündet, was während der 1. Halbzeit deutlich zu hören war. Béla Réthy, der Kommentator des Spiels, erwähnte kurz das Zünden der angesprochenen Feuerwerkskörper, ging aber nicht weiter darauf ein und verzichtete löblicherweise darauf, die Vorgänge im Block der kroatischen Fans weiter zu kommentieren bzw. die kroatischen Fans pauschal zu diffamieren.

Anfrage bei der Abendzeitung Nürnberg vom 11.12.2008

 

Berichterstattung zum Fußballspiel SSV Reutlingen – 1. FC Nürnberg II

 

In Ihrer Berichterstattung vom 08. 12. bis 10. 12. 2008 zum Spiel SSV Reutlingen – 1. FC Nürnberg II war unter anderem von Krieg, Club-Chaoten, Randalierern und in einem Kommentar von Jürgen Eisenbrand, von Kriminellen zu lesen.

Die Rot-Schwarze Hilfe möchte gerne wissen, warum Anfang der Woche in dem Bericht von Markus Löser und Susanne Will noch von Krieg gesprochen wurde, am 10. 12.2008 diese Darstellung aber durch den Bericht „SSV-Fanbeauftragter entlastet Club-Chaoten" vom gleichen Autor revidiert wurden?

Anfrage an Staatsminister Herrman auf seine Aussage in PR inside vom 14.04.2008

 

Betreff: Pressebericht PR inside vom 14. April 2008, 13:50 Uhr

 

Sehr geehrter Herr Hermann,
die Rot-Schwarze Hilfe ist eine übergreifende Solidaritätsgemeinschaft zur Unterstützung von Fans des 1. FC Nürnberg, die aufgrund von Ereignissen bei Glubb-Spielen Probleme mit der Justiz oder Polizei bekommen haben.

 

Sie werden auf PR-inside folgendermaßen zitiert: Sie hätten den Eindruck, der DFB versuche, das Thema Fangewalt „zu verniedlichen oder klein zu reden", sagte Herrmann am Montag in München. Dabei sei es doch „offenkundig", dass es am Rande von Fußballspielen gewaltbereite Menschen gebe. Angesichts dessen sei die Absenkung des maximalen Stadionverbots von fünf auf drei Jahre „ein falsches Signal".

 

Die Rot-Schwarze Hilfe stellt fest, dass sich Ihre Aussagen nicht mit den Beobachtungen unserer Gemeinschaft decken. Wer Verschärfungen für zum Teil ohnehin schon ungerechtfertigte Stadionverbote fordert, hat sich mit dem Thema nicht auseinandergesetzt und versucht nur, polemisch Stimmung gegen Fußballfans zu machen. Dieser Flächenbrand der durch Medien, Polizei (siehe Hr. Freiberg, GdP) und Politiker (siehe auch die Aussagen des Innenminister Schönbohm) geschürt wird, ist für die Freunde des Sports Fußball nur negativ und höchst gefährlich.