Nachgefragt

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Rot-Schwarze Hilfe ist eine übergreifende Solidargemeinschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Fußballfans, die im Zusammenhang mit Spielen des 1. FC Nürnberg Probleme bekommen, zu unterstützen. In diesem Zusammenhang setzen wir uns natürlich auch mit den jeweils gültigen Stadionverbotsrichtlinien auseinander. Beim Vergleich der Versionen von 2008 und 2009 ist uns dabei folgendes aufgefallen:Gegenüber der Fassung vom März 2008 enthält die Neufassung in der Präambel zwei abweichende Textstellen:

 

1. Veränderung:

2008
"Die Sicherheit und Ordnung ... bei ... Spielen ... zu gewährleisten und hierbei zukünftig Ausschreitungen unfriedlicher Personen zu verhindern bzw. zu reduzieren sowie den ordnungsgemäßen Spielbetrieb zu gewährleisten, ist Aufgabe aller im Zusammenhang mit dem Fußball tätigen Verantwortungsträger. Dazu gehört auch die Festsetzung von Stadionverboten gegen Personen, die im Zusammenhang mit Fußballspielen sicherheitsbeeinträchtigend aufgefallen sind."

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Offener Brief

Sehr geehrter Herr Benisch,

aus einer Vielzahl von Gesprächen ist Ihnen unsere Organisation ja hinlänglich bekannt.

Wir blicken nunmehr auf eine über drei Jahre dauernde Tätigkeit zurück. An dieser Stelle möchten wir nicht versäumen, auf unsere Tätigkeit im Rahmen der Prävention hinzuweisen, die in der Öffentlichkeit freilich wenig bemerkt werden dürfte.

Wir wenden uns mit diesem offenen Brief an Sie, weil seitens des Vorstandes wie auch einer Vielzahl von Mitgliedern offene Fragen bestehen, die die Arbeit der von Ihnen geleiteten Polizeidienstelle betreffen. Diese stehen allesamt im Zusammenhang mit der Vergabe von Stadionverboten durch den 1. FC Nürnberg.

Zum einen bitten wir Sie um Mitteilung, auf welcher Rechtsgrundlage die Polizeiinspektion Daten aus einem laufenden Ermittlungsverfahren – auch wenn kein Zusammenhang mit dem 1. FC Nürnberg besteht, etwa, weil eine angebliche Straftat an einem Bundesligaspieltag in der Nürnberger Innenstadt begangen wurde – an den 1. FC Nürnberg bzw. an dessen Sicherheitsbeauftragten Daniel Kirchner weitergibt. Der Verein ist in den fraglichen Fällen weder Geschädigter, noch Zeuge und erhält dennoch detaillierte Informationen zu Namen des Betroffenen, Tatvorwurf und angeblichen Beweismitteln. Nach unserer Auffassung findet sich jedoch hierfür in den einschlägigen Vorschriften des Polizeiaufgabengesetzes keine Rechtsgrundlage.

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Die Rot-Schwarze Hilfe ist eine übergreifende Solidaritätsgemeinschaft zur Unterstützung von Fans des 1. FC Nürnberg, die aufgrund von Ereignissen bei FCN-Spielen Probleme mit der Justiz oder Polizei bekommen haben.

Am 14.12.08 leistete sich die Polizei München zum wiederholten Male mehrere Übergriffe auf Fans des 1. FC Nürnberg. Höhepunkt dieser übertriebenen und in unseren Augen auch sinnlosen Aktionen war die Umleitung von fünf Fanbussen des 1. FC Nürnberg vor dem Spiel in ein Waldstück, wo man dann von einer nicht geringen Anzahl von Polizeibeamten des USK und einigen Zivilbeamten empfangen wurde. Ein Polizeibeamter klärte die Businsassen über die nun folgende Prozedur auf. Diese sah wie folgt aus:

Jeder Insasse wurde EINZELN aus dem Bus beordert.

Jeder Insasse erhielt eine Nummer und wurde abfotografiert.

Jeder Insasse musste seine Personalien abgeben und überprüfen lassen.

Jeder Insasse musste eine gründliche Leibesvisitation über sich ergehen lassen.

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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ude,

die Rot-Schwarze Hilfe ist eine übergreifende Solidaritätsgemeinschaft zur Unterstützung von Fans des 1. FC Nürnberg, die aufgrund von Ereignissen bei FCN-Spielen Probleme mit der Justiz oder Polizei bekommen haben.

Am Sonntag, 14.12.2008, war der 1. FC. Nürnberg zu Gast beim TSV 1860 München und die Fans aus Nürnberg kamen auch mit mind. 20000 Zuschauern sehr zahlreich, so dass man einen Zuschauerrekord für die laufende Saison vermelden konnte.

Nur als Gast kann man sich in München als Fußballfan wohl nicht gefühlt haben, wenn man sich die Schikanen ansieht, denen einige Fans ausgesetzt waren:

Fünf Busse mit ca. 300 Fans des 1. FC Nürnberg wurden vor München von der Polizei mit Blaulicht gezwungen, von der Autobahn zu fahren. Anschließend wurde man in ein Waldstück gefahren. Dort wurden sämtliche Insassen eines Busses einzeln durchsucht, Personalien überprüft und fotografiert und anschließend der Bus durchsucht. Man nahm bewusst in Kauf, dass man zum Spiel zu spät oder gar nicht kommen würde. Auch am Stadioneingang wurde man dann nochmals einer Leibesvisitation durch den Ordnungsdienst unterzogen. Man kam dann ca. 14:30 Uhr am Block 111 an (also eine halbe Stunde zu spät), Eintrittskarten hatte man sich schon im Vorfeld besorgt.

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Betreff: Spiel der 2. Fußball-Bundesliga: TSV 1860 München – 1. FC Nürnberg am 14.12.08

Sehr geehrter Herr Dr. Maly,

die Rot-Schwarze Hilfe ist eine übergreifende Solidaritätsgemeinschaft zur Unterstützung von Fans des 1. FC Nürnberg, die aufgrund von Ereignissen bei FCN-Spielen Probleme mit der Justiz oder Polizei bekommen haben.

Am Sonntag, 14.12.2008, war der 1. FC Nürnberg zu Gast beim TSV 1860 München, und die Fans aus Nürnberg kamen auch mit mindestens 20000 Zuschauern sehr zahlreich, so dass man einen Zuschauerrekord für die laufende Saison vermelden konnte.

Nur als Gast kann man sich in München als Fußballfan wohl nicht gefühlt haben, wenn man sich die Schikanen ansieht, denen einige Fans ausgesetzt waren:

Fünf Busse mit ca. 300 Fans des 1. FC Nürnberg wurden vor München von der Polizei mit Blaulicht gezwungen, von der Autobahn zu fahren. Anschließend wurde man in ein Waldstück gefahren. Dort wurden sämtliche Insassen eines Busses einzeln durchsucht, Personalien überprüft, fotografiert und anschließend der Bus durchsucht. Man nahm bewusst in Kauf, dass man zum Spiel zu spät oder gar nicht kommen würde. Auch am Stadioneingang wurde man dann nochmals einer Leibesvisitation durch den Ordnungsdienst unterzogen. Man kam dann ca. 14:30 Uhr am Block 111 an (also eine halbe Stunde zu spät), Eintrittskarten hatte man sich schon im Vorfeld besorgt.

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