Nachgefragt

Brief an Bayer. Datenschutzbeauftragter

 

Die Rot-Schwarze Hilfe ist eine übergreifende Solidaritätsgemeinschaft zur Unterstützung von Fans des 1. FC Nürnberg, die aufgrund von Ereignissen bei FCN-Spielen Probleme mit der Justiz oder Polizei bekommen haben.

Am 14.12.08 leistete sich die Polizei München zum wiederholten Male mehrere Übergriffe auf Fans des 1. FC Nürnberg. Höhepunkt dieser übertriebenen und in unseren Augen auch sinnlosen Aktionen war die Umleitung von fünf Fanbussen des 1. FC Nürnberg vor dem Spiel in ein Waldstück, wo man dann von einer nicht geringen Anzahl von Polizeibeamten des USK und einigen Zivilbeamten empfangen wurde. Ein Polizeibeamter klärte die Businsassen über die nun folgende Prozedur auf. Diese sah wie folgt aus:

Brief des 1. FC. Nürnbergs an die Polizei München

 

Gastspiel in München / Allianz-Arena 14.12.2008

Sehr geehrter Herr ……..,

hiermit möchte ich mich bei Ihnen anlässlich des Gastspieles des 1.FC Nürnberg in München am vergangenen Wochenende melden.

Zunächst einmal vielen Dank für die Bereitschaft direkt und unkompliziert an einem „Kurvengespräch“ mit der Fanbetreuung teilzunehmen, ich halte das für eine sinnvolle und wichtige Maßnahme im Vorfeld der Abwicklung einer Veranstaltung.

Gleichzeitig möchte ich Ihnen jedoch erneut mein Unverständnis für die erneute Durchführung einer Personenkontrolle in größerem Stil außerhalb der Anfahrtswege und dem damit verbundenen verspäteten Eintreffen einiger Fangruppen mitteilen. Uns lagen und liegen keiner Erkenntnisse vor, dass es dieser Maßnahme bedurft hätte und haben im Vorfeld nach den Erfahrungen des Gastspieles im Rahmen des DFB-Pokal Spieles unsere SKBs darauf hingewiesen, sich an der Stelle im Sinne des Vereines einzubringen. Leider ist dies nicht geschehen.

Brief an die Stadt München

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ude,

die Rot-Schwarze Hilfe ist eine übergreifende Solidaritätsgemeinschaft zur Unterstützung von Fans des 1. FC Nürnberg, die aufgrund von Ereignissen bei FCN-Spielen Probleme mit der Justiz oder Polizei bekommen haben.

Am Sonntag, 14.12.2008, war der 1. FC. Nürnberg zu Gast beim TSV 1860 München und die Fans aus Nürnberg kamen auch mit mind. 20000 Zuschauern sehr zahlreich, so dass man einen Zuschauerrekord für die laufende Saison vermelden konnte.

Schreiben an den Oberbürgermeister und Aufsichtsratsmitglied Dr. Ulrich Maly

 

Betreff: Spiel der 2. Fußball-Bundesliga: TSV 1860 München – 1. FC Nürnberg am 14.12.08

 

Sehr geehrter Herr Dr. Maly,

die Rot-Schwarze Hilfe ist eine übergreifende Solidaritätsgemeinschaft zur Unterstützung von Fans des 1. FC Nürnberg, die aufgrund von Ereignissen bei FCN-Spielen Probleme mit der Justiz oder Polizei bekommen haben.

Am Sonntag, 14.12.2008, war der 1. FC Nürnberg zu Gast beim TSV 1860 München, und die Fans aus Nürnberg kamen auch mit mindestens 20000 Zuschauern sehr zahlreich, so dass man einen Zuschauerrekord für die laufende Saison vermelden konnte.

Nur als Gast kann man sich in München als Fußballfan wohl nicht gefühlt haben, wenn man sich die Schikanen ansieht, denen einige Fans ausgesetzt waren:

Brief an die Polizei Frankfurt

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
die Rot-Schwarze Hilfe ist eine übergreifende Solidaritätsgemeinschaft zur Unterstützung von Fans des 1. FC Nürnberg, die aufgrund von Ereignissen bei Glubb-Spielen Probleme mit der Justiz oder Polizei bekommen haben.

In Bezug auf die Pressemitteilung ihrerseits vom 06.04.2008, 11:08 Uhr, stellen sich für die Rot-Schwarze Hilfe einige Fragen:

1.) Sie schreiben, dass mehrere Beamte der Bundespolizei verletzt und sich in ärztliche Behandlung begeben mussten.
Um wie viele Beamte handelt es sich hier? Wie viele Beamte mussten ihre Arbeit unterbrechen und sind seit diesem Vorfall krankgeschrieben und wie lange? Vielleicht könnten Sie auch noch eine Erklärung abgeben, wie es sein kann, dass die Beamten, obwohl sie alle Schutzhelme trugen verletzt worden sind?

2.) Sie schreiben, dass bei Vorkontrollen durch den Ordnungsdienst 30 Stoßwaffen, 96 Wurfgeschosse und 1 Reizmittel sichergestellt wurden.
Der Rot-Schwarzen Hilfe ist nicht ganz klar, was die Polizei unter Stoßwaffen und Wurfgeschossen versteht. Eine Erklärung und ausführliche Auflistung der Gegenstände wäre sinnvoll und könnte evtl. Missverständnisse ausräumen, zudem könnte man Fans in Zukunft darauf hinweisen, derlei Gegenstände zu Hause zu lassen.
Andererseits bleibt in Ihrer Mitteilung offen, von welchen Fanlagern diese unerlaubten Gegenstände mitgebracht wurden? Handelte es sich hierbei nur um Bus- und PKW-Fahrer oder wurden auch bei den Zugfahrern Gegenstände sichergestellt?