Klartext

Sorry - Berliner LKA im Interview mit 11-Freunde

 

Und wieder einmal darf sich die Polizei, hier in Form des LKA-Berlin, über Sportgewalt äußern. Ohne Reflektierung der wirklichen Zustände. Sorry, aber dieses Interview entspricht genau dem Niveau, das man von Polizeibeamten erwartet: Selbstdarstellung und Ablenken von den eigenen Fehlern. Sorry, aber die nachfolgende Frage/Antwort ist so fern der Realität, dass man, sorry, sie so nicht stehenlassen kann. Deswegen, sorry liebe Besucher unserer Seite, schaut euch das Video über das Verhalten der Berliner Polizei im August 2011 beim Spiel Hertha BSC – FCN an.

Ungeheuerlicher Verdacht: Glubbfan in Braunschweig von Polizei gefoltert?

 

Was uns da verschiedene Mitglieder vom Auswärtsspiel in Braunschweig am 15. September 2013 zu berichten haben, ist mehr als beängstigend. Nachdem ca. 15 Fans vor dem Spiel eine Kneipe in unmittelbarer Nähe des Stadions besuchten, erklärte ihnen die Polizei, falls Personen die Örtlichkeit verlassen wollten, würden sie in Gewahrsam genommen.

Freiheitsentziehende Androhung, obwohl keinerlei Gründe vorliegen, ist aus unserer Sicht schon sehr grenzwertig! Um jedoch Ärger mit der Polizei zu vermeiden, fügte man sich, blieb in der Kneipe und lauschte der Berichterstattung im Radio. Ungefähr zur 75. Minute sollten die Fans aber dann auf einmal auf Anordnung der Polizei die Kneipe verlassen, um von den Beamten zu ihren Heimfahrgelegenheiten gebracht zu werden.

 

Dass es der Polizei ziemlich egal war, ob Leute noch ihre bezahlten Getränke verzehren oder am Spielautomaten ihr bereits eingeworfenes Geld verzocken wollten, merkte die Gruppe spätestens, als die Kneipe von ca. 30 behelmten und bewaffneten Polizisten gestürmt wurde. Faustschläge und Knüppeleinsatz sollten für die Polizei den langweiligen sonntäglichen Einsatz wohl etwas auflockern.

Sportschau Werbung - eine unendliche Geschichte von Peinlichkeiten

 

Alle Jahre wieder muss man sich die Frage stellen, ob die für ARD-Sportschau-Werbung Verantwortlichen von dem besonderen Ehrgeiz besessen sind, treffsicher in sämtliche bereitstehenden Fettnäpfchen zu treten.

Vor Saisonbeginn 2011 war es ein Plakat, auf dem Lukas Podolski jubelnd die Faust hochreckt, während im Hintergrund Rauch und Bengalos zuhauf zu sehen sind, woraufhin zurecht - auch von uns - der Vorwurf der Doppelmoral erhoben wurde.

Im Jahr darauf hatte man die glorreiche Idee, einen Werbespot zu produzieren, in dem eine Comic-Neandertalerin versucht, ihren Partner durch einen Striptease von der Sportschau abzulenken, was vielfach als sexistisch und frauenfeindlich gebrandmarkt wurde.

Heuer nun glänzt man durch ein Plakat, auf dem ein Saubermann-Bubi im Sportschau-Trikot, der sich offenbar in einer englischen Hooligankneipe aufhält, umringt von drei zutätowierten, finster bis provokativ blickenden "harten Typen", von denen ihm zwei freundschaftlich die Hand auf die Schultern legen, selig in die Kamera grinst. Gekrönt wird das Ganze noch durch den Slogan "Respekt muss man sich verdienen."

Nürnberger Polizeimärchen führt zur Eskalation beim Auswärtsspiel

 

Nun ist es also amtlich: Der DFB verurteilte Eintracht Frankfurt zu einer Geldstrafe von 100.000,-- Euro wegen den Vorfällen der Eintracht bei ihrem Gastspiel in Leverkusen am 19. Januar 2013. Eigentlich kein Grund für die RSH, hierzu Stellung zu nehmen, wenn da nicht das Nürnberger Gastspiel am 09.02.2013 in Frankfurt gewesen wäre. Aber alles der Reihe nach:

Der DFB verpasste dem Spiel Frankfurt-Nürnberg den Status eines Hochsicherheitsspiels. Nichts Ungewöhnliches, wenn sich nicht zu diesem Spiel die Vertreter des DFB als Beobachter angemeldet hätten. Das versetzte die Verantwortlichen der Eintracht in eine gewisse Panikstimmung und man entschied lange vor diesem Spiel, nunmehr alle Register zu ziehen, damit nur ja an diesem besagten Spieltag die Beobachter des DFB keine negativen Erfahrung mitnehmen und damit für das ausstehende DFB-Gerichtsverfahren alles getan sei. Mit welch fragwürdigen Mitteln aber alles getan wurde, wollen wir hier dokumentieren:

Suchaktion mit Herz: Dem Landgericht München genügt Flüsterpost als Durchsuchungsgrund - Schutz von Wohnungen verfällt immer mehr

 

Es war der 27. März 2012 als die Kriminalpolizei aus der Landeshauptstadt in Nürnberg für Recht und Ordnung sorgen wollte. Ausgestattet mit Beschlüssen des Amtsgerichts Münchens rückte sie in den Räumlichkeiten der "Banda di Amici" an sowie in einer Wohnung einer Führungsperson dieser Gruppe und durchsuchte diese nach dem Banner "Südkurve - Herz und Seele des Vereins". Gefunden wurde ein Transparent, allerdings mit der Aufschrift "Freiheit für Ultras."

Noch am selben Tage legte der von der Wohnungsdurchsuchung Betroffene durch seinen Anwalt gegen den Durchsuchungsbeschluss Beschwerde ein. Außerdem beantragte er festzustellen, dass auch die Art und Weise der Durchsuchung rechtswidrig gewesen sei, denn ihm sei ein Durchsuchungsbeschluss mit der Aufschrift "ohne Gründe" überreicht worden. Dies sei unzulässig, so sein Anwalt, da der Betroffene an Ort und Stelle die Möglichkeit haben muss zu prüfen, was es mit dem Beschluss auf sich hat und worauf dieser sich stützt.