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RSH-Interview mit YaBasta

 

Hallo! Du warst ja beim Gespräch zwischen Fanvertretern und dem FCN dabei, als man gemeinsam über dieses Konzept diskutierte. Wie würdest du die Stimmung bei diesem Gespräch allgemein beschreiben?

Wie sollte sie sein? Nicht so toll aus meiner Sicht, wenn man im Gespräch erfährt, dass das Papier schon wochenlang beim FCN liegt und man es nicht für nötig hielt, es den einzelnen Gruppen zuzuschicken. Man hätte, wäre es nicht bei irgendeinem Verein durchgesickert, gar nix mitbekommen. Offenbar wollten die das schön beschließen - ohne Medienrummel und vor allem nicht nach Rücksprache mit Fans oder ihren Vertretern. Unsere Vereinsverantwortlichen bilden da leider keine Ausnahme.

 

Gab es Punkte, wo man beinander lag?

Kann man schlecht sagen, weil Vereinsvertreter anders auftreten und reden als wir Fans. Die wollen überall glänzen, bei den Fans, bei der Presse, bei den Mitgliedern, bei den Behörden. Jetzt waren sie mit einigen von uns am Tisch, da reden sie natürlich so, dass es fanfreundlich rüber kommt.

 

Du wirst immer in unseren Herzen bleiben!

 

Wir trauern um unseren Freund Micha, der in der Nacht von gestern auf heute seinen langen Kampf gegen eine tückische Krankheit verloren hat. Nachdem vor kurzem noch alles so schien, als sei er auf einem sehr guten Weg, ergaben sich plötzlich Komplikationen, denen er nicht gewachsen war. Micha bleibt stets in unseren Gedanken und Herzen.

Das Spendenkonto bleibt aktiv und jeder Betrag ist natürlich weiterhin willkommen. Alle Eingänge werden wir zur Unterstützung an Michas Familie weiterleiten.

"Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren."

Johann Wolfgang v. Goethe

Betretungsverbot endgültig außer Vollzug

 

Das Betretungsverbot der Stadt Fürth für den 24.11.2012 kann nicht vollzogen werden. Nach dem Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts wurde mittlerweile auch eine Hauptsacheklage eingelegt. Dadurch wurde die Vollziehbarkeit der Allgemeinverfügung verhindert. Die Stadt Fürth hat dies gegenüber dem zuständigen RSH-Anwalt bestätigt. Nach ihrer eigenen Internetseite hat die Stadt Fürth auf eine Beschwerde gegen die Eilentscheidung verzichtet.

Das Verwaltungsgericht sah die Gefahr, dass diese Tatbestandsvoraussetzungen von verschiedenen Vollzugsbeamten unterschiedlich eingeschätzt werden können, je nachdem, ob die Tatbestandsvoraussetzungen eher großzügig oder eher streng ausgelegt werden. Es folgte daher der Argumentation der Antragstellerin, dass die Polizeibeamten vor Ort willkürliche Entscheidungen treffen könnten, wenn die Allgemeinverfügung bestehen bleiben würde.

Verwaltungsgericht Ansbach kippt vorläufig die Allgemeinverfügung

 

Das Verwaltungsgericht Ansbach hat dem Antrag auf aufschiebende Wirkung stattgegeben. Auf Auftrag einer betroffenen Antragstellerin hatte gestern Abend der zuständige RSH-Anwalt einen Eilantrag bei dem Verwaltungsgericht Ansbach eingereicht. Das Gericht hat am heutigen Abend dem Antrag stattgegeben.

Die Allgemeinverfügung der Stadt Fürth mit einem allgemeinen Betretungsverbot für den Innenstadtbereich am 24.11.2012  sei nicht ausreichend bestimmt. Es sei unklar, was mit der Regelung in Ziffer 1 a bezweckt sei. Dies war auch die Argumentation der Antragstellerin. Die Regelung sei deshalb nur schwierig zu vollziehen. Es bestehe die Gefahr – auch damit schließt sich das Gericht dem Eilantrag an -, das einzelne Vollzugsbeamte die Voraussetzungen für einen Verstoß gegen das Verbot unterschiedlich bewerten. Das könne zu Verstößen gegen die grundgesetzlich geschützte Handlungsfreiheit verstoßen.