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Bei der Überschrift werden schon wieder einige aufstöhnen, die Augen verdrehen und sich denken „Oh nein - schon wieder eine Predigt wie böse Facebook ist, aber mein Profil ist ja privat“... Dennoch bitten wir um kurze Aufmerksamkeit für die nächsten Zeilen.

Facebook ist heutzutage kaum mehr wegzudenken. Facebook erinnert uns an Geburtstage, Facebook zeigt uns wo sich unsere „Freunde“ derzeit aufhalten, Facebook hält uns auf dem Laufenden wer mit wem eine Beziehung führt oder eben nicht mehr, Facebook macht uns zum virtuellen Farmer, Facebook hört uns zu, wenn wir Probleme haben, Facebook gibt uns die Möglichkeit uns mit Freunden auszutauschen... und Facebook räumt uns die Möglichkeit ein, selber zu entscheiden, wer mitlesen kann und wer nicht. Denkt ihr zumindest.

Aus sicherer Quelle haben wir erfahren, dass ihr höchstwahrscheinlich noch weitere „Mitleser“ habt. Die Polizei hat die Möglichkeit, euer Profil zu durchleuchten. Eure Privatnachrichten sind keine Geheimnisse mehr. Zwar ist das vor Gericht wahrscheinlich nicht verwertbar – dennoch gebt ihr ungewollt, aber für die Polizei nützliche Informationen preis.

Denkt einfach mal darüber nach, wie ihr Facebook nutzt! Was schreibt ihr so in euren Privatnachrichten (welche ja gar nicht mehr privat sind)? Wie nutzen eure „Freunde“ Facebook? Denn eins ist klar... wissen die alles über dich – wissen die alles über deine Freunde... und umgekehrt. Überdenkt eure Worte dreimal, bevor ihr euren Status aktualisiert, Freunde per Privatnachricht oder via Chat anschreibt. Schaut euch die Bilder an, welche ihr hochladet und seid euch sicher, dass es euch oder eure Freunde nicht in Schwierigkeiten bringt.

Ihr könnt euch außerdem sicher sein, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, etwas aus Facebook rückstandslos zu löschen.

Und mit einem Blick nach Reutlingen, wo ein Richter einen Facebook-Account beschlagnahmen möchte, um jemanden einer Straftat zu überführen, legen wir euch ans Herz, eure Facebook-Tätigkeiten einzuschränken oder gar niederzulegen.

Aufgrund eines aktuellen Falles weisen wir darauf hin, dass wir säumigen Beitragszahlern jede Unterstützung verwehren. Wer einen Engpass hat, kann jederzeit mit uns eine Regelung treffen, die Vogel-Strauß-Taktik akzeptieren wir nicht. Zum Hintergrund: Ein Mitglied hatte in Sinsheim Schwierigkeiten, weil er Quarzhandschuhe mit sich führte. Obwohl es sich hier um ein rechtlich sehr streitbares Thema handelt, bei dem man mit guten Gründen auch von einer Straffreiheit ausgehen kann, musste der Betroffene letztlich einen Strafbefehl akzeptieren. Er hatte seinen Beitrag nicht rechtzeitig gezahlt und konnte aus eigenen Mitteln nicht den Vorschuss für einen Anwalt aufbringen. Gerade da, wo normalerweise die RSH helfen sollte, konnte sie es diesmal nicht, weil in einer Solidargemeinschaft jeder sein Scherflein beitragen muss – wenn er das nicht tut, kann man ihm auch nicht helfen!

 

 

Die „Arbeitsgemeinschaft Fananwälte“ ist ein Zusammenschluss von Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten, die regelmäßig Fußballfans vertreten. Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist die Vernetzung der „Fananwälte“. Durch intensiven Erfahrungsaustausch werden die Fans bestmöglich vertreten.

Die in der  „Arbeitsgemeinschaft Fananwälte“ zusammengeschlossenen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte kommen aus Berlin, Frankfurt, Karlsruhe, Köln, München, Nürnberg, Würzburg und Stuttgart - hierunter Spezialisten auf dem Gebiet der Strafverteidigung, des Verwaltungsrechts sowie des Zivilrechts.

Mehr unter www.fananwaelte.de

Wie auf der Homepage bereits vermeldet, hat die Rot-Schwarze Hilfe bereits vor längerer Zeit klar Stellung bezogen in Bezug auf Flaschen- und Böllerwürfen auf Menschen. Eine Unterstützung gibt es von unserer Seite nicht!!! Neu beschlossen wurde auch der Einsatz von Pyrotechnik im Stadion. Aus den Vorfällen von Bochum muss gelernt werden. Schon aus Respekt vor den Opfern des Unfalles in Bochum sollte und muss auf derartige Mittel verzichtet werden!!! Wir haben in der Sommerpause eingehend mit Teilen der Nürnberger Fußballszene diskutiert.

Wir haben auch klargelegt, dass wir solche Aktionen in keinster Weise (mehr) gutheißen und werden auch solche Fälle nicht mehr aktiv verteidigen bzw. unterstützen! Auch dem 1.FC. Nürnberg haben wir das Ergebnis unserer „Aufklärungsarbeit“ mitgeteilt. Wir können natürlich nicht von der gesamten Fußballszene in Nürnberg erwarten, dass man auf uns hört, jedoch mussten wir hier ein ganz klares Zeichen für die Sicherheit der Menschen im Stadion setzten.

 

Daher nochmals unser klares Votum: „Finger weg von Pyrotechnik im Stadion aus Respekt vor den Unfallopfern beim Spiel in Bochum!!!“

Aus gegebenem Anlass weist die Rot-Schwarze Hilfe erneut darauf hin, dass Fälle, in denen Flaschen oder Böller auf Menschen geworfen werden, grundsätzlich nicht zur Prüfung einer etwaigen Unterstützung angenommen werden. Im Vorstand besteht Einigkeit, dass ein solches Verhalten durch keinerlei Fankultur oder ausgelebte Rivalität mit anderen

Vereinen oder Gruppierungen zur rechtfertigen ist. Vielmehr sehen wir derartige Taten als asozial und verwerflich an und verurteilen sie aufs Schärfste. Ein solches Verhalten ist eines Glubb-Fans nicht würdig, wer sich so benimmt, muss selber mit seinem Tun klarkommen.

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