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Du wirst immer in unseren Herzen bleiben!

 

Wir trauern um unseren Freund Micha, der in der Nacht von gestern auf heute seinen langen Kampf gegen eine tückische Krankheit verloren hat. Nachdem vor kurzem noch alles so schien, als sei er auf einem sehr guten Weg, ergaben sich plötzlich Komplikationen, denen er nicht gewachsen war. Micha bleibt stets in unseren Gedanken und Herzen.

Das Spendenkonto bleibt aktiv und jeder Betrag ist natürlich weiterhin willkommen. Alle Eingänge werden wir zur Unterstützung an Michas Familie weiterleiten.

"Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren."

Johann Wolfgang v. Goethe

Betretungsverbot endgültig außer Vollzug

 

Das Betretungsverbot der Stadt Fürth für den 24.11.2012 kann nicht vollzogen werden. Nach dem Eilbeschluss des Verwaltungsgerichts wurde mittlerweile auch eine Hauptsacheklage eingelegt. Dadurch wurde die Vollziehbarkeit der Allgemeinverfügung verhindert. Die Stadt Fürth hat dies gegenüber dem zuständigen RSH-Anwalt bestätigt. Nach ihrer eigenen Internetseite hat die Stadt Fürth auf eine Beschwerde gegen die Eilentscheidung verzichtet.

Das Verwaltungsgericht sah die Gefahr, dass diese Tatbestandsvoraussetzungen von verschiedenen Vollzugsbeamten unterschiedlich eingeschätzt werden können, je nachdem, ob die Tatbestandsvoraussetzungen eher großzügig oder eher streng ausgelegt werden. Es folgte daher der Argumentation der Antragstellerin, dass die Polizeibeamten vor Ort willkürliche Entscheidungen treffen könnten, wenn die Allgemeinverfügung bestehen bleiben würde.

Verwaltungsgericht Ansbach kippt vorläufig die Allgemeinverfügung

 

Das Verwaltungsgericht Ansbach hat dem Antrag auf aufschiebende Wirkung stattgegeben. Auf Auftrag einer betroffenen Antragstellerin hatte gestern Abend der zuständige RSH-Anwalt einen Eilantrag bei dem Verwaltungsgericht Ansbach eingereicht. Das Gericht hat am heutigen Abend dem Antrag stattgegeben.

Die Allgemeinverfügung der Stadt Fürth mit einem allgemeinen Betretungsverbot für den Innenstadtbereich am 24.11.2012  sei nicht ausreichend bestimmt. Es sei unklar, was mit der Regelung in Ziffer 1 a bezweckt sei. Dies war auch die Argumentation der Antragstellerin. Die Regelung sei deshalb nur schwierig zu vollziehen. Es bestehe die Gefahr – auch damit schließt sich das Gericht dem Eilantrag an -, das einzelne Vollzugsbeamte die Voraussetzungen für einen Verstoß gegen das Verbot unterschiedlich bewerten. Das könne zu Verstößen gegen die grundgesetzlich geschützte Handlungsfreiheit verstoßen.

Kämpfen Micha – Ein Zwischenbericht

 

Im September berichteten wir bereits freudig, dass sich doch relativ zeitnah ein passender Knochenmarkspender für Micha gefunden hatte.

Doch für den Krebs anscheinend nicht schnell gut. Vorerst nur im Knochenmark zu erkennen, meldete sich dieser schneller als erwartet in seinem Blut zurück und senkte seine Werte massiv. 

Dies hatte zur Folge, dass Micha bereits eine Woche früher als geplant, also am 01.10.2012, den schweren Gang ins Krankenhaus antreten musste um zuerst den Krebs mit Chemotherapien zu behandeln bevor die Transplantation vorbereitet werden konnte.

Umso erfreulicher aber war es wie kämpferisch Micha sich dennoch zeigte. Seine Kampfansage war klar: „DEM SCHEIß KREBS MAL RICHTIG IN DIE FRESSE TRETEN!“

Kämpfen Micha! Solidaritätsfeier mit Typisierungsaktion – 11.08.2012

 

Nachdem die RSH bereits am 04. August 2012 über das Schicksal ihres Mitglieds Michael H. berichtete und im selben Zug ein Spendenkonto einrichtete, entschied man, dem ganzen durch eine Solidaritätsfeier auf die Sprünge zu helfen.

Da Geld alleine seine Krankheit aber nun mal nicht heilt, hoffte man neben dem Ziel, Micha durch diese Feier finanziell zu unterstützen, ebenfalls darauf einen passenden Knochenmarkspender für ihn und andere mit dem selben Schicksal zu finden.

Aus diesem Grund begann die Veranstaltung am 11. August 2012 um 15.00 Uhr mit einer Typisierungsaktion und ging gegen 17.00 Uhr in eine Solidaritätsfeier über. Dank der großartigen Unterstützung durch „Hilfe für Anja e.V“, ohne welche eine Aktion dieser Größenordnung wohl kaum möglich gewesen wäre und all der fleißigen Damen an der Blutentnahme, standen am Ende stolze 318 Blutproben zu buche. Die Daten und Stammzelleninformationen wurden dann an die weltweite Spenderkartei weitergeleitet.