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Gründet Fanhilfen, damit sowas nicht passieren kann:

Der nordrhein-westfälische Landtag hat am 03.04.2014 eine Sachverständigenanhörung in einer gemeinsamen Sitzung des Innen- und des Sportausschusses durchgeführt. Zu dieser hat er auch einen RSH-Anwalt, der auch Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Fananwälte ist, als Experten geladen. Hintergrund war ein Antrag der „Piraten“-Fraktion.

Diese hatte eine Reform der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) insbesondere auch im Hinblick auf den Jahresbericht Fußball beantragt. Bevor über diesen Antrag entschieden wird, wollten die Abgeordneten zunächst im Rahmen der Sachverständigenanhörung klären, ob eine derartige Reform notwendig sei. Eine Entscheidung wird in einigen Wochen erwartet.

Während die Vertreter der ZIS und der Polizeigewerkschaft DPolG die ZIS und ihren Bericht verteidigten, betonte der RSH-Anwalt die grundsätzlichen Zweifel an dem Jahresbericht, insbesondere die Irreführung der Öffentlichkeit. Er nahm die Anhörung aber auch zum Anlass, auch die übrigen Aufgaben und Tätigkeiten der ZIS zu hinterfragen. Er kritisierte die stigmatisierende Datei Gewalttäter Sport und insbesondere die Praxis der Dateneintragung, der fehlenden Transparenz und der Schwierigkeit der Datenlöschung. Er betonte auch, dass für eine massenhafte Weiterleitung von Daten zur Verhängung von Stadionverboten keine ausreichende Rechtsgrundlage bestehe und man verstärkt Rechtsmittel gegen Datenspeicherungen und -weiterleitungen empfehlen werde.

Die ZIS kündigte an, aufgrund der Kritik an ihrem Bericht auszuweisen, ob Verletzungen durch Pyrotechnikverwendung oder Pfeffersprayeinsatz hervorgerufen wurden.

 

Landtag NRW: Jahresbericht Fußball: Fehlt die wissenschaftliche Aufbereitung?

 

Am 21.04.2013 wurde der Container der Rot-Schwarzen Hilfe im Max-Morlock-Stadion aufgebrochen und offenkundig auch durchsucht. Nun wird sich das Amtsgericht mit dem Fall befassen. Wie berichtet hatte die Rot-Schwarze Hilfe Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet, nachdem eine Aufklärung des Vorfalls nicht erfolgt war. Zunächst war versucht worden, mit der Stadionbetreibergesellschaft und dem 1. FC Nürnberg eine Klärung des Sachverhalts herbeizuführen. Dies ist nicht gelungen. Zwar steht fest, wer sich Zugang zu dem Container verschafft hat. Allerdings wurden wir und auch das ebenfalls betroffene Fanprojekt immer wieder mit verschiedenen Versionen bedient, wie es zu dem Aufbruch kam. Die offizielle Darstellung war, das Schloss der Außentüre habe ausgewechselt werden sollen. Es sei nur vergessen worden, die Betroffenen hiervon zu unterrichten. Fest steht jedoch, dass auch die Innentüren mit einem sogenannten Dietrich geöffnet wurden. Es wurde somit nicht nur das Außenschloss ausgetauscht, denn dazu muss man nicht weitere Türen ohne Erlaubnis öffnen. Und es zeigte sich, dass auch die Innenräume durchwühlt waren: Schubladen waren geöffnet, Gegenstände lagen auf dem Boden. Auch dies passt nicht zu der Behauptung, nur ein Schloss an der Außentüre sei gewechselt worden.

Nachdem ein erstes Gespräch nach dem Aufbruch keine ausreichende Aufklärung zu Tage brachte, sondern immer weitere Versionen in den Raum gestellt wurden, die sich inhaltlich widersprachen, sah sich die RSH gezwungen, Strafanzeige gegen Unbekannt zu stellen. Sie teilte dies jedoch, um eine solche Anzeige vermeiden zu können, vorab dem 1. FC Nürnberg mit und bat zuvor um ein weiteres Gespräch. Dies wurde jedoch vom Verein abgelehnt.

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Es ist nun schon fast ein Jahr vergangen und der erste Todestag meines Papa´s steht kurz bevor.

Er hat eine sehr große Lücke hinterlassen, sowohl in der Familie als auch in der Fanszene und wird immer in unserem Herzen und Gedanken bleiben.

Wir möchten uns auf diesem Weg vielmals für die große Anteilnahme und die zahlreichen Geldspenden bedanken.

Es war überwältigend, wie viele Leute aus ganz Deutschland an uns gedacht, uns angeschrieben und uns ihre Hilfe angeboten haben.

Ohne Eure / Ihre Unterstützung, hätten wir nicht die Möglichkeit gehabt, ihm diese würdevolle Beerdigung zu ermöglichen und den Grabstein, sowie die dazugehörige Umrandung zu kaufen.

Auch alle anderen durch die Krankheit meines Papa´s entstandenen „Probleme“ konnten dadurch geregelt werden.

Einen besonderen Dank, wollen wir an die „Rot-Schwarze Hilfe“ und allen Leute die uns in dieser schweren Zeit tatkräftig zur Seite standen und uns so sehr unterstützt haben aussprechen.

Ohne euren Einsatz, wäre dies alles nicht möglich gewesen.

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Die Rot-Schwarze Hilfe hat gegen den zuständigen Pressesprecher beim Auswärtsspiel der letzten Saison in Frankfurt zeitnah eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingelegt. In der damaligen Presseerklärung behauptete die Polizei, dass Fans des 1. FCN die Polizei mit Pfefferspray attackiert hätten. Nun kam die Antwort vom zuständigen Polizeipräsidium Frankfurt am Main, und wen wundert es, der Beschwerde wurde nicht stattgegeben, da der Polizeivizepräsident keine Gründe erkennen konnte. Einen Rüffel für den Pressesprecher aber gab es trotzdem, wie man zwischen den Zeilen herauslesen kann. Immerhin.

Aber lest selber:
DIENSTAUFSICHTSBESCHWERDE ANONYMISIERT

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