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Nachruf für RSH-Mitglied Petra Böhme

 

Nun sitz ich schon eine ganze Weile vor meinem PC und ich bin nicht fähig, meine Gedanken zu ordnen, um einen anständigen Nachruf für meine gute Freundin Petra Böhme zu schreiben. Ich bin immer noch schockiert von der am Samstagnachmittag erhaltenen Nachricht, dass Petra nicht mehr unter uns ist. Ich kann und will es einfach nicht glauben. Die Tränen fließen bei mir und doch will ich unbedingt meine Trauer in ein paar Zeilen niederschreiben, denn es ist mir einfach ein wichtiges Anliegen. 

Petra lernte ich bereits vor mehr als 27 Jahren kennen - eine Frau, die mir besonders ans Herz gewachsen ist, da Petra immer Verständnis für mich hatte, egal was für einen Blödsinn ich wieder angestellt hatte. Was ich eigentlich für ein Glück hatte, diese Frau überhaupt kennenzulernen, zeigte sich im Laufe der Jahre, denn Petra war mir mit ihrer aufrechten, ehrlichen Art in vielen Dingen auch ein Vorbild. Besonders bewundernswert empfand ich immer ihre Haltung ihren Kindern/ihrer Familie gegenüber, denn für diese kämpfte sie mehr als eine Löwin. Es wird schwer sein, nochmals einen so geduldigen, loyalen Menschen zu finden und zu treffen.

Nie werde ich vergessen, wie ich die Familie Böhme 1988 in Aschbach kennenlernen durfte, die gemeinsamen Weihnachtsfeste, die wir in den ersten Jahren im Hause Böhme feierten, danach immer am Heiligen Abend im Internetcafé. Petra hatte ja am 24.12. Geburtstag und der musste gefeiert werden, auch wenn ich Petra mal zwei Jahre älter machte. Die Familie und die Freunde von Petra wissen, was ich meine! Auch gewisse Jahreswechsel haben wir gemeinsam gefeiert - haben gelacht und geweint.

VICTIM.VETO-App zur Dokumentation von Polizeigewalt

 

" Die VICTIM.VETO-App soll helfen, Fälle von rechtswidriger Polizeigewalt zu dokumentieren und manipulationssicher zu speichern. Immer öfter berichten Medien von polizeilichen Übergriffen, mitunter erleiden die Betroffenen schwere Verletzungen. Im Anschluss kommt es häufig zu gegenseitigen Schuldzuweisungen. Während die Polizei ihr Handeln stets als rechtskonform beschreibt, zeichnen Betroffene nicht selten ein vollkommen anderes Bild. Eine juristische Klärung gestaltet sich zumeist kompliziert, denn selbst bei anderslautenden Zeugenaussagen genießen Polizeibeamte gegenüber Staatsanwaltschaften und Gerichten eine extrem hohe Glaubwürdigkeit. So bleibt ein polizeilicher Übergriff im Ergebnis in den meisten Fällen straflos.

Mit der VICTIM.VETO-App wollen wir zu einer Veränderung dieser Ungleichbehandlung beitragen!

Mit dem Start der Anwendung beginnt eine Audioaufnahme, zusätzlich werden Fotos angefertigt, eine spätere Version wird auch eine Videofunktion beinhalten. Außerdem wird die aktuelle Position erfasst. Die Speicherung der Daten erfolgt nicht auf dem Gerät, sondern extern auf einem Server. So soll eine Manipulation ausgeschlossen werden.

Es handelt sich um eine Beta-Test-Version! Wir würden uns daher über Reaktionen und Erfahrungsberichte freuen. "

 

Homepage: VICTIM.VETO

Download: Presseinfo_App

Die RSH trauert um Peter Schmitt

 

Mit tiefer Trauer hat die RSH vom Tod Peter Schmitts erfahren. Die RSH verliert damit einen Freund, der immer und jederzeit ein offenes Ohr hatte, einen Freund,  der sich für die Arbeit der RSH interessiert hat, der erst gefragt und dann geurteilt hat, der sich seine Meinung gebildet und sie kundgetan hat, ohne sich von Meinungsmachern beeinflussen zu lassen.

Wir haben viel von dir gelernt, Peter. Wir verlieren in dir einen väterlichen Ratgeber und der Glubb verliert einen der seinen, der nicht bei jedem Wind davonlief und sich neu orientierte, sondern trotz der mäßig erfreulichen letzten Jahre stets aufrecht für seinen Verein stand.

Peter, du fehlst uns!

 

Deutschlands vergessene Kinder

 

Zum Abschluss des Jahres 2014 hat sich die RSH überlegt, wie man sozial Gutes tun kann.

Zwillinge werden im Jahre 2005 geboren, davon ist eins schwerstens behindert. Das gesunde Kind wird mit nach Hause genommen, das mit mehrfach komplexen Fehlbindungen geborene Kind im Krankenhaus zurückgelassen. Nach etlichen Operationen zeigt das Kind nunmehr aber einen immensen Lebenswillen und kämpft für sein weiteres Dasein. Doch wer will ein schwerstbehindertes Kind, das taubstumm ist, auf die Dialyse angewiesen ist und nie ohne Pflege auskommen wird? Eine Krankenschwester und bereits dreifache Mutter adoptierte dieses Kind schließlich, als es ein halbes Jahr alt war, und erlebte in den letzten Jahren ein Ämter-Martyrium: Es gibt für das Kind kaum bzw. keine Unterstützung, das Jugendamt Erlangen-Höchstadt/Aisch hat die Akte des kleinen Mannes geschlossen, Sozialamt, Krankenkasse verweisen auf den Klageweg bei den Sozialgerichten. Die Mutter, die in der Zwischenzeit nun selbst krank wird, ist nervlich und finanziell am Ende. Man lässt die Familie von Seiten der tollen „Wir helfen allen“-Gesellschaft allein.

Erfolg im Münchner Gerichtssaal – Klage gegen bundesweites Stadionverbot

 

Aufgrund zahlreicher Anfragen der letzten Tage zur erfolgreichen Klage eines Mitglieds der Rot-Schwarzen Hilfe gegen den FC Bayern München geben wir an dieser Stelle die kurze Zwischeninformation, dass das Verfahren noch nicht rechtskräftig abgeschlossen ist. Die Rot-Schwarze Hilfe wird ihre Linie weiter verfolgen, erst nach rechtskräftigem Abschluss von Verfahren über diese zu berichten. Wir bitten daher noch um etwas Geduld.

https://www.justiz.bayern.de/gericht/ag/m/presse/archiv/2014/04562/index.php