Abgeschlossene Fälle

Strafbefehl weggezaubert Teil 1 & 2

 

Teil 1:

Trotz bestehendem Stadionverbot besuchte der in der Nordkurve auch als Wessi-Luigi (Name von der RSH geändert) bekannte Glubb-Fan ein Spiel unseres Lieblingsvereins. Wie zu erwarten war, wurde er - obwohl es sich um ein nicht allzu nahe gelegenes Auswärtsspiel handelte - von sorgfältigen Polizeibeamten entdeckt und zur Anzeige wegen Hausfriedensbruch gebracht. Mit Hilfe unseres Anwalts konnte jedoch sogar ein bereits ergangener Strafbefehl über doch immerhin 1200€ aus der Welt geschafft werden. Das Verfahren wurde ohne weitere Auflagen eingestellt.

Teil 2:

Das RSH-Mitglied Wessi-Luigi (Name von der RSH geändert) war einmal wieder in Sachen Fussball unterwegs, als er plötzlich Teil einer sehr unschönen Szene wurde. Sogenannte Fans griffen im Rahmen eines Spiels im Ruhrpott eine Straßenbahn an.

Ingolstadt: Glimpflicher Ausgang einer Gefangenenbefreiung

 

Der "Lama-Vorfall" (die RSH berichtete) von Ingolstadt hatte für drei weitere RSH-Mitglieder ein Nachspiel. Als die Polizei nach dem Kick den vermeintlichen Täter festsetzen wollte, kam es zu einem Handgemenge. Unsere Mitglieder zogen am Beschuldigten bzw. an Polizeibeamten herum. Ohne viel Erfolg, aber nicht von der Hand zu weisen...

Wir schickten die drei daher mit drei Anwälten zum Gerichtstermin. Mit dem schönen Ergebnis, dass zwei Verfahren gegen Auflage eingestellt werden konnten, der dritte im Bunde erhielt aufgrund gewisser Vorbelastungen eine Geldstrafe.

Beleidigung eines Beamten durch Tragen eines ACAB-Buttons?

 

Die RSH hat einen Herren unterstützt, der abseits unserer Standard-Gefilde in Regensburg in ein Schlamassel geraten war. Nach eigener Schilderung war er gänzlich unbedarft in eine rennende USK-Staffel geraten und von dieser buchstäblich über den Haufen gerumpelt worden. Zu seinem großen Unglück plumpste hierbei seine Mütze auf den Boden. An dieser befand sich ein 2cm durchmessender Button mit der Aufschrift ACAB. Einem jungen Beamten fiel der Anstecker ins Auge, was letztlich dazu führte, dass er sich beleidigt und in seiner Ehre herabgewürdigt fühlte…

In aller Kürze: Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat nach Rücksprache mit unserem Anwalt das Verfahren gemäß § 170 II StPO eingestellt.

Wir warnen allerdings ausdrücklich vor falschen Rückschlüssen…

Verfahren gegen Beamtenbespucker eingestellt

 

Glücklich schätzen darf sich der Jugendliche Stefan Thalheimer (Name von der RSH geändert). Ihm war vorgeworfen worden, anlässlich des Spiels in Ingolstadt in der Saison 2007/2008 einem Polizeibeamten ins Gesicht gespuckt zu haben. Stefan bestritt den Vorwurf zwar vehement, ein anderer Beamter stand jedoch als Zeuge zur Verfügung. Obwohl daher eine Verurteilung des jungen Mannes zum Greifen nahe war, konnte die Lama-Akte glimpflich geschlossen werden.

In der Hauptverhandlung vor dem Jugendrichter wurde das Verfahren durch den Richter nach Jugendrecht gegen eine Geldauflage eingestellt. Die RSH unterstützte den Fall tatkräftig und ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden…

Einspruchsfrist versäumt

 

Detailgenauer hätte man die Aufbereitung des Fürth-Marsches kaum gestalten können. Die Polizei hat ihre Hausaufgaben gemacht und im Nachinein gab es unschöne Post für einige Teilnehmer. So auch für Peter Populus (Name von der RSH geändert) der in seinem Briefkasten einen Strafbefehl fand, der ihm das Entzünden einer Bengalo als "fahrlässigen Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen" vorwarf.

"Hui!" dachte sich Peter, als er sah, dass ihn der Spaß satte 1200€ Kosten sollte. Schön gemütlich lieferte er daraufhin den Strafbefehl einen Tag nach Ablauf der Einspruchsfrist beim Anwalt ab. Der konnte die Trödelei natürlich auch nicht weghexen.

Doppelt ärgerlich: Peter muss zahlen und wir können nicht prüfen, ob der neue Bengalo-Tatbestand auch vor Gericht Bestand hat.

Zum Donnerwetter!!! Achtet auf Euere Fristen, sonst können wir auch nix mehr retten...