Abgeschlossene Fälle

Bußgeld für Zaunbesteigung

 

Am 01.04.2009 erließ die Landeshauptstadt München, vertreten durch das Kreisverwaltungsreferat, gegen ein RSH-Mitglied einen Bußgeldbescheid. Grund hierfür (lt. Kriminalfachdezernat 2 München vom 19.02.2009), war das Besteigen des Zaunes beim Spiel TSV 1860 München gegen den FCN am 14.12.2008.

Obwohl zuvor vom FCN-Fanbeauftragten mit dem Ordnungsdienst abgesprochen, dass der Betroffene in seiner „Vorsänger-Rolle“ auf den Zaun klettern dürfe, bekam er aufgrund eines Verstoßes gegen die Stadionverordnung einen Bescheid über ein Bußgeld in Höhe von 123,50 Euro.

Sehr unglücklich, dass das RSH-Mitglied aufgrund eigener Schlamperei die Widerspruchsfrist versäumte. So muss er nicht nur die Strafe zahlen, sondern erhält auch keine Unterstützung durch die Rot-Schwarze Hilfe.

Strafbefehl weggezaubert Teil 1 & 2

 

Teil 1:

Trotz bestehendem Stadionverbot besuchte der in der Nordkurve auch als Wessi-Luigi (Name von der RSH geändert) bekannte Glubb-Fan ein Spiel unseres Lieblingsvereins. Wie zu erwarten war, wurde er - obwohl es sich um ein nicht allzu nahe gelegenes Auswärtsspiel handelte - von sorgfältigen Polizeibeamten entdeckt und zur Anzeige wegen Hausfriedensbruch gebracht. Mit Hilfe unseres Anwalts konnte jedoch sogar ein bereits ergangener Strafbefehl über doch immerhin 1200€ aus der Welt geschafft werden. Das Verfahren wurde ohne weitere Auflagen eingestellt.

Teil 2:

Das RSH-Mitglied Wessi-Luigi (Name von der RSH geändert) war einmal wieder in Sachen Fussball unterwegs, als er plötzlich Teil einer sehr unschönen Szene wurde. Sogenannte Fans griffen im Rahmen eines Spiels im Ruhrpott eine Straßenbahn an.

Ingolstadt: Glimpflicher Ausgang einer Gefangenenbefreiung

 

Der "Lama-Vorfall" (die RSH berichtete) von Ingolstadt hatte für drei weitere RSH-Mitglieder ein Nachspiel. Als die Polizei nach dem Kick den vermeintlichen Täter festsetzen wollte, kam es zu einem Handgemenge. Unsere Mitglieder zogen am Beschuldigten bzw. an Polizeibeamten herum. Ohne viel Erfolg, aber nicht von der Hand zu weisen...

Wir schickten die drei daher mit drei Anwälten zum Gerichtstermin. Mit dem schönen Ergebnis, dass zwei Verfahren gegen Auflage eingestellt werden konnten, der dritte im Bunde erhielt aufgrund gewisser Vorbelastungen eine Geldstrafe.

Beleidigung eines Beamten durch Tragen eines ACAB-Buttons?

 

Die RSH hat einen Herren unterstützt, der abseits unserer Standard-Gefilde in Regensburg in ein Schlamassel geraten war. Nach eigener Schilderung war er gänzlich unbedarft in eine rennende USK-Staffel geraten und von dieser buchstäblich über den Haufen gerumpelt worden. Zu seinem großen Unglück plumpste hierbei seine Mütze auf den Boden. An dieser befand sich ein 2cm durchmessender Button mit der Aufschrift ACAB. Einem jungen Beamten fiel der Anstecker ins Auge, was letztlich dazu führte, dass er sich beleidigt und in seiner Ehre herabgewürdigt fühlte…

In aller Kürze: Die Staatsanwaltschaft Regensburg hat nach Rücksprache mit unserem Anwalt das Verfahren gemäß § 170 II StPO eingestellt.

Wir warnen allerdings ausdrücklich vor falschen Rückschlüssen…

Verfahren gegen Beamtenbespucker eingestellt

 

Glücklich schätzen darf sich der Jugendliche Stefan Thalheimer (Name von der RSH geändert). Ihm war vorgeworfen worden, anlässlich des Spiels in Ingolstadt in der Saison 2007/2008 einem Polizeibeamten ins Gesicht gespuckt zu haben. Stefan bestritt den Vorwurf zwar vehement, ein anderer Beamter stand jedoch als Zeuge zur Verfügung. Obwohl daher eine Verurteilung des jungen Mannes zum Greifen nahe war, konnte die Lama-Akte glimpflich geschlossen werden.

In der Hauptverhandlung vor dem Jugendrichter wurde das Verfahren durch den Richter nach Jugendrecht gegen eine Geldauflage eingestellt. Die RSH unterstützte den Fall tatkräftig und ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden…