Abgeschlossene Fälle

Flaschenwurf – vorletztes Kapitel: Der falsche Werfer?

 

Die RSH hat sich mittlerweile von Verfahren wegen Flaschenwürfen losgesagt. Etwas anders lag die Situation freilich bei Enrico Phenomenalos (Name von der RSH geändert). Er gab gegenüber der RSH an, zu Unrecht wegen eines Flaschenwurfes auf einen Polizeibeamten verfolgt zu werden. Ihm standen mehrere Zeugen zur Seite, die seine Version des Vorfalls bestätigten: Nicht Enrico, sondern irgendein anderer hätte die Flasche auf einer Zugfahrt Richtung des Beamten geschleudert. In der mündlichen Verhandlung vor dem Jugendrichter blieb der Polizist bei seiner Aussage, Enrico sei ganz klar der Täter. Unser

Anwalt beantragte daraufhin die Vereidigung des Polizisten. Nachdem jedoch ein weiterer Beamter aufgrund eines längeren Auslandsaufenthaltes nicht als Zeuge vernommen werden konnte, unterbrach der Richter das Verfahren. Während der Unterbrechung benannte Enrico noch mehrere zusätzliche Zeugen als Entlastungsbeweis. Seitens des Gerichtes kam nach geraumer Zeit das Angebot, das Verfahren gegen eine Arbeitsauflage über zehn Stunden einzustellen. Davon machte Enrico aufgrund des mehr als unklaren weiteren Verlaufs der Sache Gebrauch, so dass letztlich nicht geklärt wurde, wer denn nun die Unwahrheit gesprochen hatte...

Verfahren um Kneipenkampf endet merkwürdig

 

B. Gleißend (Name von der RSH geändert) fuhr letzte Saison gemütlich zum bösen Verein im Süden. Dort besuchte er eine Kneipe etwas außerhalb. Womit er nicht rechnete: Schon bald fand er sich als Beschuldigter eines Verfahren wieder. Was war geschehen? Gleißend war schlagartig in eine Schlägerei verwickelt. „Der andere“ erstattete Anzeige, obwohl Gleißend seiner Meinung nach nicht der Täter sondern das Opfer war. Seltsamerweise wurde das Verfahren mittlerweile eingestellt, weil „der andere“ nicht mehr auffindbar ist. Manchmal (aber nur ganz, ganz manchmal) müssen wir uns schon sehr wundern.

Und trotzdem freuen...

Todeslama kommt mit Einstellung davon

 

Ein RSH-Mitglied, das nach einem Glubb-Spiel einen Ordner bespuckt haben soll und ihm eine mafiöse Todesgeste zuteil werden ließ, darf sich freuen. In der Hauptverhandlung wurde das Verfahren gegen eine Geldauflage inform eines Schmerzensgeldes an den Be-/Getroffenen eingestellt.

Selbstverständlich war das nicht!

Zwischen unserem Anwalt und der Staatsanwältin kam es im Laufe der Verhandlung auch zu heftigen Disputen. Am Ende aber waren alle wieder ruhig und die Sache friedlich für alle beendet.

Durstiger Wüterich und seltsame Österreichische Behörden

 

Ein Glubb-Fan und RSH-Mitglied tat eine Reise ins fremde und befremdliche Österreich. Dort besah er ein Spiel von Rapid Wien um sich anschließend – wie es seine Art ist – aufs trefflichste zu betrinken. Und weil er und seine Freunde „Pro 15:30“ sind wäre er normalerweise auch gegen Mitternacht nach hause gegangen. Nachdem das Spiel aber für den Abend angesetzt war, musste er wohl oder übel bis zum Morgen trinken. Die Gemütlichkeit der Veranstaltung endete jäh, als plötzlich auch Polizeibeamte anwesend waren. Leider erinnert sich unser Freund nicht mehr so genau, was dann passierte. Ihm wurde jedenfalls später vorgeworfen, einen Beamten recht ruppig behandelt zu haben.

Was dann passierte, spottet allerdings jeder Beschreibung. Die Staatsanwaltschaft Wien schaffte es trotz zweier Anläufe nicht, das Wiener Gericht von der Eröffnung des Verfahrens zu überzeugen. Letzteres forderte nämlich, auch Zeugen außerhalb der Polizei, von denen es einige gab, zu hören. Anstatt jedoch die vom Wiener Gericht bemängelte zu geringe Ermittlungstätigkeit nachzuholen, gab die Wiener Staatsanwaltschaft das Verfahren einfach nach Deutschland ab. Natürlich ohne die hiesigen Behörden über das Vorangegangene in Kenntnis zu setzen.

Nun sind natürlich Straftaten von Deutschen im Ausland auch hier strafbar, man könnte sich aber schon wünschen, dass die Deutschen Behörden sich nicht so behandeln lassen. Letztlich konnte für unser Mitglied ein glimpfliches Ergebnis erzielt werden, dass Verfahren wurde gegen Auflage eingestellt.

Was bleibt ist das Erstaunen über unsere Nachbarn...

Meldeauflage vom Arbeitgeber

 

Blöd für Ullrich Untiefe (Name von der RSH geändert). Er ist selbst bei seiner eigenen Gemeinde beschäftigt und hatte daher ein gewaltiges Problem, als bei dieser ein Antrag auf Erlass einer Meldeauflage gegen ihn selbst auf den Tisch flatterte. Ein anwaltliches Schreiben stimmte die Gemeinde jedoch zumindest vorläufig milde.

Manchmal leistet die RSH auch Hilfe auf ganz unkonventionellem Wege.